Zusatz-Info: Training für Kinder und Jugendliche Fortgeschrittene
Sportstätte: TGO-Sporthalle
Übungsleiter/-in: Caico Balieiro dos Santos
Zusatz-Info: Kinder
Sportstätte: TGO-Sporthalle
Übungsleiter/-in: Caico Balieiro dos Santos
Zusatz-Info: Erwachsene
Sportstätte: TGO-Sporthalle
Übungsleiter/-in: Caico Balieiro dos Santos
Oberlahnstein. Im Rahmen ihres Projekts „Schärpe trifft Vereine“ hat die Rhein-Lahn-Nixe Kristina Nedic die Capoeira-Gruppe der Turngemeinde Oberlahnstein besucht und einen Einblick in das Vereinsleben erhalten. Gemeinsam mit den Kindern hat sie am Training teilgenommen und dabei vor allem die musikalische Seite der Capoeira kennengelernt. Für die Capoeira-Gruppe war es eine schöne und interessante Erfahrung, ihre Leidenschaft für Capoeira, Musik und Gemeinschaft mit einem besonderen Gast zu teilen. Es hat viel Freude bereitet, gemeinsam zu trainieren, zu musizieren und ins Gespräch zu kommen. Ein besonderer Dank an die Rhein-Lahn -Nixe für ihren Besuch, ihr Interesse und die Offenheit, sich auf unsere Welt einzulassen. Interessenten an det TGO-Capoeira-Gruppen können sich gerne melden unter der Mailadresse sabine.pruem@tgo-lahnstein.de.
Was ist Capoeira? Capoeira ist eine afro-brasilianische Kunstform, die sich in Rhythmen, Musik und Bewegungen äußert. Die Bühne der Capoeira ist die „Roda“ (portugiesisch: bedeutet Kreis). Aussen am Kreis wird Musik gemacht, geklatscht und gesungen, innerhalb des Kreises spielen zwei Capoeiristas – ein ritueller Kampf – mit Basis-Bewegungen, Tritten, Ausweichbewegungen, Finten und Akrobatik. Die Roda ist ein Spiel, ein Dialog ohne Worte, mit Fragen und Antworten in der geheimnisvollen Sprache der Capoeira und improvisiert zum Rhythmus der Musik. Die Dynamik einer Roda macht Spass, bietet aber auch lehrreiche Erfahrungen. In der Roda geht es nie ums bloße Gewinnen. Capoeira kann nicht alleine gespielt werden. Es braucht dazu eine Gruppe. Auf diesem Bewusstsein wächst das Gefühl für eine Gemeinschaft. Ein Capoeirista spielt auf kreative Art und Weise, um so wachsen zu können. Das Spiel, das auch Kampf ist, ist nie egoistisch. Die Erkenntnis, dass wir nur dank unseren Mitmenschen wachsen und uns verwirklichen können, lässt weniger uns, als unser Umfeld ins Zentrum rücken